Dr. Steffen Lask, Rechtsanwalt

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Mancini – Schweizer 100 m Sprinter gesperrt


Der Schweizer Leichtathlet Pascal Mancini wurde wegen Dopingsverdachts gesperrt. Schuld daran sei, der ihn behandelnde Arzt. Der Mediziner habe versehentlich anstatt Kortison zur Behandlung der Schmerzen Nandrolon zur Anwendung gebracht. Das Steroid Nandrolon steht auf der WADA-Liste der verbotenen Substanzen. Hierüber hat der Arzt die Nationale-Anti-Doping-Agentur der Schweiz nach Vorlage der negativen Tests informiert, die jedoch gegen beide, sowohl gegen den Athleten als auch gegen den Arzt ein Dopingverfahren eingeleitet haben soll. Bereits in der vergangenen Saison ist Mancini beim Diamond-League-Meeting aufgefallen, weil er keine Ausnahmegenehmigung für das Medikament Ritalin vorweisen konnte, diese wäre notwendig gewesen. Der Landesrekord der Schweiz über die 4×100 m wurde aus diesem Grunde nicht anerkannt.


Dr. Steffen Lask

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Die Plädoyers im Schwenker-Prozess


Nachdem die Staatsanwaltschaft im Strafprozess wegen angeblicher Schiedsrichterbestechung gegen Schwenker in der vergangenen Woche eine 18-monatige Bewährungsstrafe und gegen Serdarusic 17 Monate Bewährungsstrafe beantragt hatte, haben die Verteidiger der Angeklagten erwartungsgemäß einen Freispruch ihrer Mandanten gefordert. Die Staatsanwaltschaft habe es nicht vermocht, außer “haltloser Vorwürfe” Substantiielles vorzubringen, worauf sich eine Verurteilung stützen ließe. Den beiden Angeklagten wird vorgeworfen, im Jahr 2007 das Finalrückspiel der Champions League durch Zahlungen an die damaligen polnischen Schiedsrichter manipuliert zu haben, was sowohl die Angeklagten als auch die als Zeugen vernommenen Schiedsrichter bestreiten. Das Urteil soll am Donnerstag, 26.01.2012 verkündet werden.

Dr. Steffen Lask

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Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen Blutdopings


Wie die FAZ am Samstag 14.01.2012 berichtete, ermittelt die Staatsanwaltschaft in Erfurt gegen einen Sportmediziner wegen des Verdachts der unerlaubten Anwendung von Arzneimittel zu Doping-Zwecken. Konkret handelt es sich um einen Arzt, der langjährig für den Olympiastützpunkt in Erfurt gearbeitet haben soll. Im Zuge der Ermittlungen, die bereits im April des vergangenen Jahres begonnen haben sollen, seien sowohl die Praxisräumlichkeiten des Mediziners durchsucht worden als auch die Geschäftsräume des Olympiastützpunktes. Die FAZ beruft sich dabei auf einen Bericht des Deutschlandfunks. Angeblich seien Spitzensportler von dem Arzt betreut worden. Der Sportmediziner habe – so die bisherigen Ermittlungen – den jeweiligen Athleten Blut entnommen, dieses dann mit ultraviolettem Licht bestrahlt und wieder injiziert, um so die Sauerstoffaufnahme des Blutes zu verbessern. Dieses Vorgehen ist nach dem WADA Kodex verboten.

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“Champions 2011″ – Juniorsportler des Jahres 2011


Im Rahmen der Sportgala “Champions 2011″ wurden am 03.12.2011 die Berliner Sportler des Jahres 2011 geehrt. ECOVIS hat wiederholt den Preis für die Juniorsportler des Jahres 2011 gestiftet und diesen Preis anlässlich der Gala im Estrel Convention-Center überreicht. Geehrt wurden Caroline Weiß (Judo, Junioreneuropameisterin 2011), Julia Fischer (Leichtathletik, U-23 Europameisterin 2011, Diskus), Annika Schleu (Moderner Fünfkampf, Weltmeisterin Mannschaft 2011) und Hubert Trzybinski (Rudern, U-23 Weltmeister). Die Preisverleihung haben Thomas Brandt, Steuerberater und Dr. Steffen Lask, Rechtsanwalt vorgenommen.

Dr. Steffen Lask

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Ende im Schiedsrichterbestechungsprozess absehbar


Der Strafprozess gegen den früheren Manager des THW-Kiel, Schwenker und den ehemaligen Trainer Serdarusic vor dem Kieler Landgericht geht dem Ende entgegen. Die 5. Große Strafkammer hat eine ganze Reihe von Zeugen an nunmehr 14 Hauptverhandlungstagen gehört. Einiges deutet wohl auf einen Freispruch hin, auch wenn zuletzt die Sache für die Angeklagten noch einmal unangenehm wurde. Die Staatsanwaltschaft hat offenbar ein bis dahin nicht beachtetes Fax in den Prozess eingeführt, mit welchem sich Kontakte zwischen dem mutmaßlichen Mittelsmann, Volarevic – einem Vertrauten des Angeklagten Serdarusic – und dem THW bereits im Jahr 2003 belegen lassen. In dem Fax werden Volarevic die Kontaktdaten zweier Schiedsrichtergespanne mitgeteilt, die für die Spiele des THW Kiel gegen Ljubljana eingesetzt worden waren. Das Fax ist von der damaligen Geschäfststellenleiterin, der heutigen Geschäftsführerin – der ebenfalls als Zeugin Vernommenen – Holdorf-Schust verfasst und im Namen des Angeklagten Schwenker gezeichnet worden. Ob dieser Umstand als ein Beleg für die Bestechung der polnischen Unparteiischen im Jahr 2007 gewertet werden kann, ist zweifelhaft. das Urteil wird Anfang des Jahres 2012 erwartet.

Dr. Steffen Lask

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Friedek gegen DOSB in erster Instanz siegreich


Charles Friedek, ehemaliger Weltmeister von 1999 und 17facher Deutscher Meister im Dreisprung obsiegt in der ersten Instanz vor dem Landgericht Frankfurt gegen den DOSB mit seiner Klage. Friedek hatte den DOSB auf Schadensersatz verklagt, weil er nicht für die Olympischen Spiele in Peking nominiert worden war. Wir hatten davon berichtet. Nunmehr hat er dem Grunde nach Recht bekommen. Das Landgericht folgt der Argumentation des heutigen Trainers, wonach der DOSB durch die Nichtnominierung die eigenen Nominierungsrichtlinien schuldhaft verletzt habe. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, d.h. der DOSB hat die Möglichkeit, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Das letzte Wort ist in dieser Angelegenheit noch nicht gesprochen. Das lässt sich den Pressemitteilungen entnehmen. Zur Höhe des Schadensersatzes ist bislang noch keine Aussage getroffen worden.

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IOC ahndet Korruption halbherzig


Die mehrmonatigen internen Ermittlungen des IOC gegen eigene Spitzenfunktionäre sind abgeschlossen.  Afrikas Fußball-Chef Hayatou erhielt eine Rüge und der Präsident des Internationalen Leichtathletik-Verbandes IAAF Diack wurde verwarnt. IOC-Präsident Jacques Rogge sah sich angesichts dieses Ergebnisses veranlasst zu betonen, dass man aus den Sanktionen des IOC ablesen könne, wie verantwortungsvoll und transparent die Organisation des IOC sei.

Das kann man als Sportler und Jurist gerade nicht nachvollziehen!

Dieser Eindruck wird verstärkt durch die Geheimhaltung des Untersuchungsergebnisses im Falle das früheren FIFA-Präsidenten Havelange. J. Rogge erklärt den Fall für abgeschlossen, weil der Vorgänger im Amt des Schweizer Joseph Blatter einer Sanktion des IOC gegen ihn durch seinen Rücktritt zuvorgekommen sei.

Von Transparenz kann angesichts dieser Vorgehensweise nicht die Rede sein.

Dr. Steffen Lask

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Radprofis Winokurow und Kolobnew unter Beschuss


Die UCI geht gegen den Kasachen Winokurow und den Russen Kolobnew vor. Gegen Winokurow wurden durch Schweizer Medien Vorwürfe erhoben, er habe sich seinen Sieg bei dem Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich 2010 durch eine Zahlung von € 100.000 an Kolobnew, den Olympia-Dritten von 2008 erkauft. Die Vorwürfe seien begründet, hierfür gäbe es e-Mail-Verkehr zwischen den beiden beschuldigten Radprofis. Winokurow weist die Bestechungsvorwürfe erwartungsgemäß zurück. Er habe den Sieg ehrlich errungen. Die Zahlung wollte er aber wohl nicht in Abrede stellen, sie sei in einem anderem Zusammenhang geleistet worden. Kolobnew - der für das Profiteam Katusha verpflichtet ist – hat sich noch in einer anderen Sache zu verantworten. Er war bei der diesjährigen Tour de France als einziger Fahrer mit einem positiven Dopingbefund aufgefallen. Der russische Verband hatte gegen den Profi eine nur geringe Geldstrafe verhängt, deren Angemessenheit von der UCI vor dem Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne zur Überprüfung gestellt wurde. Die Verhandlung steht noch aus. Solange bleibt Kolobnew suspendiert.


Dr. Steffen Lask

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CAS-Entscheidung in Sachen Jan Ullrich


Mit Spannung wird die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes in Lausanne erwartet. Der Schiedsspruch ist für den morgigen 30.11.2011 angekündigt. Bereits heute meldet sich der PR-Berater von Jan Ullrich zu Wort und lässt nebulös mitteilen, dass Ullrich sich in nächster Zukunft erklären wird. Es war zuletzt immer wieder spekuliert worden, ob im Rahmen der angekündigten Erklärung von Ullrich das Thema Doping eine größere Rolle spielen wird. Die Medien gieren nach einem “Geständnis” von Ullrich, dem einzigen deutschen Tour-Sieger. Dieses Begehren wurde auch in der heutigen Nachricht der PR-Agentur einmal mehr befeuert. Bleibt die Entscheidung aus Lausanne abzuwarten.

Dr. Steffen Lask

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Sperre – lebenslang – gegen Sprintweltmeister Mullings


Der Jamaikaner Mullings, Staffelweltmeister 2009 in Berlin und Dritter der Weltrangfliste über 100 m in 9,80 Sekunden ist als Wiederholungstäter wegen Dopings von der Anti-Doping-Kommission des Leichtathletik-Verbandes Jamaika lebenslang gesperrt worden. Mullings war noch vor der diesjährigen WM in Südkorea anlässlich der WM-Ausscheidungen in Jamaika im Juni positiv getestet worden. Bereits 2004 war er für zwei Jahre wegen Dopings gesperrt, weshalb nunmehr eine lebenslange Sperre folgte. Nach Medienberichten wird Mullings das wohl nicht klaglos hinnehmen. Ihm steht die Möglichkeit offen, die Sanktion vor dem Internationalen Sportgerichtshof TAS/CAS in Lausanne überprüfen zu lassen. International wird man in der Leichtathletikszene diese Entscheidung aus Jamaika begrüßen; hat man doch in der Vergangenheit immer mal wieder den Eindruck gewinnen können, als würde der Anti-Doping-Kampf auf der Karibikinsel nicht ganz so ernst genommen werden wie anderswo.


Dr. Steffen Lask

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